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Was FFM hat

Was Frankfurt bedeutet

Frankfurt ist, was in deinem Kopf passiert

In Frankfurt draußen sein heißt für uns, am Main sein. Egal ob groß oder klein, ob jung oder alt, uns Frankfurter:innen zieht es an den Main.

Doch der Fluss, der die Menschen der Mainmetropole magnetisch anzieht, hat mehr zu bieten als nur einen schönen Anblick. Geht der Blick unter die schimmernde Wasseroberfläche, wird eine ganz neue Welt sichtbar, die nur wenigen bekannt ist.

Die Frankfurter Unterwasserwelt ist ebenso vielfältig und bunt wie über Wasser. Wenn auch den Main auch häufig der Ruf ereilt, seine Qualität sei schlecht, sieht die Realität doch vollkommen anders aus. Viele Fischarten haben sich im Laufe der Jahre in unserer blauen Ader angesiedelt und genießen dort ihr Dasein.

Auch wenn Frankfurt selbst im Wasser aufgrund des hohen Schiffsverkehrs und der bebauten Uferstellen als hartes Pflaster gilt, werden diejenigen, die sich entscheiden zu bleiben mit offenen Armen aufgenommen.

Und wer sich einmal in Frankfurt niedergelassen hat, weiß, wie schwer es ist, der Stadt den Rücken zu kehren. Besonders wenn man einen Platz direkt am Fluss ergattert hat.

Denn selbst Frankfurter Unterwasserbewohner:innen wissen: Mainblick ist eben Mainblick.

Vor dem Adler
war der Fisch ...

Was verbindet Frankfurt mit der Fischerei?

Frankfurt ist eine geschichtsträchtige Stadt. Aber Fischerei kommt wohl den wenigsten in den Sinn, wenn sie über Frankfurter Traditionen nachdenken. Dabei sollte es das. Die Frankfurter Fischer- und Schifferzunft existiert schon seit dem Jahre 945 und übt damit seit über 1.000 Jahren das Fischereirecht aus.

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das fischökologische Management des Mains zu verwalten. Dazu zählen alljährliche Besatzmaßnahmen, Fischerhebungen, sowie Auswertungen und die Einhaltung des Naturschutzes in den einzelnen Biotopen.

Fischereirecht seit über 1.000 Jahren

Seit den 1970er Jahren hat sich der Main stetig erholt. Damals galt der Fluss als biologisch tot, heute hat er sich weitestgehend berappelt und beherbergt wieder bis zu 30 verschiedene Fischarten.

Herausforderungen für die Fischerszunft sind heutzutage die Strukturarmut des Gewässers und die Vielzahl der Staustufen, die Wanderrouten der Fische behindern.

Ihr größtes Ziel ist es, den Lachs zurück in den Main zu holen. Wem das sehr unrealistisch scheint, dem sei gesagt: Der Main zählte einmal zu den historisch lachsreichsten Flüssen Europas.